Zu Gast auf der Burg Abenberg

Schulklassen zurück im Museum – Burg lockt zum Ausflug

Das Kinderlachen ist zurück. Auf der Abenberger Burg finden ab sofort wieder die beliebten Programme für Schulklassen, Kindergärten und Kindergeburtstage statt.

Am 30. Juni war es endlich soweit: die 6. Klasse der Mittelschule aus der Burgstadt Hilpoltstein war die erste Schulklasse nach der langen Zeit der ungewohnten Ruhe, die am Burgtor von der museumspädagogischen Mitarbeiterin Helga Rock (rechts im Bild) begrüßt wurde.

„Burgenforscher unterwegs“ lautete das Motto des Freiluftprogramms zur Erkundung der Burg. Da wurden Spuren der ersten Burganlage gesucht, die Zeichen der Steinmetze erforscht und die Bedeutung des Turnierplatzes erkundet. Mit einem riesigen Schlüssel durften Lina und Lana den Aussichtsturm Luginsland „zur Besteigung“ freigeben, während Miguel in der Zwischenzeit der Mittelaltermusik lauschte und sich kaum vom Museumsbesuch trennen konnte: „Was, wir müssen schon gehen?“ lautete sein Fazit nach 90 Minuten spannendem Museumsprogramm.

Den beiden Lehrerinnen Sandra Sopper (links im Bild) und Anja Zanders (zweite von rechts) war es besonders wichtig, dass die Klasse endlich wieder gemeinschaftlich etwas erleben kann und es im Museum viele Angebote zum Mitmachen gibt. Besonders begeistert waren die Schülerinnen und Schüler von der Turmbesteigung, der aktuellen Musikausstellung und der Burgerkundung.

Mit einem Bastelbogen als Geschenk ging die Klasse nach einem erlebnisreichen Burgbesuch nach Hause. Jasmin will ein Foto der gebastelten Burg in den nächsten Tagen ans Museum schicken: „Herausforderung angenommen!“ versprach sie Museumsleiterin Kerstin Bienert, die es sich nicht nehmen ließ die erste Schulklasse nach dem Lockdown persönlich mit dem kleinen Geschenk zu begrüßen.

Informationen und Anmeldung zu den museumspädagogischen Programmen gibt es unter www.museen-abenberg.de, bzw. telefonisch im Museumsbüro 09178/90618 oder per e-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 Foto: Kerstin Bienert

Schulsozialarbeitprojekt

Siegerbeitrag des Projektes #bilddirdeincorona #schreibcoronaab

 

Das Projekt #bilddirdeincorona #schreibcoronaab wurde im Mai 2020 von den Jugend-und Schulsozialarbeitern des Landkreises Roth auf den Weg gebracht. Dabei sollten sich die Schüler und Schülerinnen auf kreative Weise mit zwei zentralen Fragen beschäftigen:

 

1) Was hat das Coronavirus Positives für dich bewirkt?

2) Worauf freust du dich, wenn die Pandemie vorbei ist?

 

Die schulinterne Auswertung des Projektes ist nun abgeschlossen. Der Siegerbeitrag der Mittelschule Hilpoltstein kommt von zwei Schülerinnen der Klasse 5b, Lea und Sarah, welche sich bei Ihrem selbst gestalteten Kunstwerk große Mühe gaben und einen Einblick dazu lieferten, worauf sie sich nach Ende des Ausnahmezustands mitunter am meisten freuen. Dargestellt ist ein großer Spielplatz, auf dem die Kinder „wie in alten Zeiten“ toben und miteinander spielen können. Ein Zeichen dafür, dass den Schülern und Schülerinnen vor allem der soziale Kontakt und das sorglose Miteinander fehlten.

Ich bedanke mich recht herzlich bei den Schülern und Schülerinnen, die an der Aktion teilgenommen haben! Die schulübergreifende Auswertung folgt dann im kommenden Schuljahr.

 

Mit freundlichen Grüßen

Kassandra Köppel-Deutschmann

 

Umwelttag 2019

Umwelttag 2019

Am Freitag, den 18.10.2019 nahmen die 8ten Klassen der Mittelschule Hilpoltstein am Umwelttag teil. Mit unseren selbst mitgebrachten Rechen ging es zuerst zum Gymnasium. Von dort aus erreichten wir eine Wiese, wo wir dann anfingen, das Laub auf einen Haufen zu rechen. Mit Hilfe einer Plane brachten wir das gesammelte Laub an eine Sammelstelle. Als wir fertig waren, bekamen wir noch Brezen und Äpfel als Anerkennung.

Partnerklasse

Partnerklasse der Comenius-Schule an der Mittelschule

Seit September 2016 hat eine Klasse der Comenius-Schule Hilpoltstein-Auhof ihr Klassenzimmer an der Mittelschule Hilpoltstein. „Integration durch Kooperation“ lautet das Ziel.

Durch möglichst viele gemeinsame Aktionen im Schulleben und im gemeinsamen Unterricht sollen Barrieren zwischen den Schüler/-innen beider Schulen abgebaut werden. Die Partnerklasse der Comenius-Schule, die „M 5“, besuchen derzeit 9 Schüler/-innen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. Unterrichtet werden sie von Sabine Sänger, Heilpädagogische Förderlehrerin. Ständig unterstützen eine Pädagogische Assistenzkraft und zwei Schulbegleiterinnen beim Lernen. Die Klasse wurde in der Mittelschule sehr herzlich aufgenommen. Inzwischen gehört sie im Schulalltag, beim gemeinsamen Unterricht und in den Pausen richtig dazu. Eine besonders enge Zusammenarbeit erfolgt mit der Klasse 6b und ihrer Lehrerin Doris Amler. Die Klassenzimmer der beiden Klassen haben eine Verbindungstür, sodass das gemeinsame Lernen und Erleben richtig „barrierefrei” ist. An drei Tagen in der Woche findet gemeinsam der Sport- und Kunstunterricht statt. Die beiden Klassen waren auch schon gemeinsam im Schullandheim, machten zusammen Unterrichtsgänge und besuchten kulturelle Veranstaltungen. In weiteren Fächern wie GSE, PCB, WTG, Musik und Hauswirtschaft wird auch mit anderen Klassen der Mittelschule kooperiert: es findet ein projektbezogener Unterricht statt. Trotz der vielen Kooperationen bleibt noch genügend Zeit, dass die Schüler/-innen der Partnerklasse in ihrem Klassenverband Wichtiges lernen und erfahren sowie eine möglichst individuelle Förderung bekommen können.

Die Schüler/-innen der Comenius-Schule fühlen sich an der Mittelschule in Hilpoltstein sehr wohl und akzeptiert!

 

 

Textil-Jazz

Kooperations-Projekt "Textil-Jazz" mit Comenius - und Übergangsklasse


Ein Kooperationsprojekt der besonderen Art fand an unserer Schule statt: Die Schülerinnen und Schüler der Comenius-Außenklasse vom Auhof und unserer Übergangsklasse erarbeiteten gemeinsam mit mehreren Betreuerinnen individuelle Textilobjekte.
Die Jazzmusik mit ihrer Vielfalt ist die Namensgeberein dieser Textil-Jazz-Technik, benannt nach der österreichischen Künstlerin Gerlinde Merl. So wurden gesammelten und gespendeten Naturfaserstoffen durch Knautschen, Falten, Crashen, Nähen und Verpacken von Kaffeekapseln, Murmeln u.a. eine neue Oberflächenstruktur gegeben und mit Sprühstärke entsprechend fixiert.
Die entstandenen Kunstwerke werden in passenden Rahmen ab nächstem Schuljahr unser Schulhaus dauerhaft schmücken.